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FRABATO  HERMETICA

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Zentrum für Geisteswissenschaft Straßburg

Elemente Analogien


Das Feuer (Tejas)

Tattwa Name : Tejas
Grundeigenschaften : Hitze, Ausdehnung, Licht
Gottesidee : Allmacht
Farbe : Feuerrot
Ladung: Elektrisch
Körperregion : Der Kopf
Temperament : Cholerisch
Elementar Wesen: Salamander, Feuergeister
Symbol : Schwert, Dolch, Dreizack
Geometrische Figur: Ein runder Punkt
Himmelsrichtung: Süden
Tageszeit: Mittag
Jahreszeit: Sommer
Positive Eigenschaften: Aktivität, Begeisterung, Eifer,
Entschlossenheit, Mut, Schöpfungskraft, Strebsamkeit, usw.
Negative Eigenschaften: Eifersucht, Reizbarkeit, Streitsucht,
Unmäßigkeit, Selbstzerstörung, Aggression, Brutalität, Gewalt, usw.
Räucherwerk: Koriander, Zimt, Nelke, Aloe, Sandelholz,
Weihrauch, Kardamon, Zeder, Safran,
Artverwandte Energien: Feuer, Sonne, Gold, Wüste, Sauerstoff,
Tag, Sommer, Samen, Alkohol, Sport

Das Feuer steht für den Willen des Menschen.

Das Wasser (Apas)

Das Wasser ist ebenso wie das Feuer aus Akasha, dem
Ätherprinzip, entstanden. Im Vergleich zum Feuer hat es aber
ganz Entgegengesetzte Eigenschaften.

Die Grundeigenschaften des Wassers sind die Kälte, die
Zusammenziehung und die Dunkelheit.

Auch das Wasser wirkt sich polar aus. Der aktive Pol ist der
aufbauende, lebensspendende, ernährende und erhaltende und
der negative Pol ist gleich dem des Feuers zersetzend, gärend,
zerlegend, zerteilend.

Das Feuerprinzip könnte alleine nicht bestehen wenn es nicht den
Gegenpol, das Wasserprinzip, in sich hätte. Diese zwei Elemente,
das Feuer und das Wasser, sind jene Grundelemente, mit denen
alles erschaffen wurde.


Element Analogien

Tattwa Name: Apas
Grundeigenschaften : Kälte, Zusammenziehung, Dunkelheit
Gottesidee : All - Liebe
Farbe : Grasgrün
Ladung: Magnetisch
Körperregion : Der Bauch
Temperament : Melancholisch
Elementar Wesen: Nixen, Undinen
Symbol : der Kelch
Geometrische Figur: Ein gerader Strich
Himmelsrichtung: Norden
Tageszeit: Mitternacht
Jahreszeit: Winter
Positive Eigenschaften: Achtung, Barmherzigkeit, Bescheidenheit,
Meditation, Zärtlichkeit, Liebe, Stille, Verzeihung, Ernst, usw.
Negative Eigenschaften: Depression, Schüchternheit,
Abhängigkeit, Trauer, Teilnahmslosigkeit, Gleichgültigkeit, usw.
Räucherwerk: Lavendel, Rose, Myrte, Moschus, Muskartnuß,
Salbei, Fenchel, Thuja, Vanille
Artverwandte Energien: Wasser, Mond, Silber, Nacht, Meditation,
Quellen, Flüsse, Meer, Perlen, Schiller, Stille

Das Wasser verkörpert das Gefühl des Menschen


Die Luft (Waju)

Als weiteres Element ist das der Luft aus Akasha entstanden. Das
Prinzip der Luft nimmt die Vermittlerrolle zwischen dem feurigen
und dem wässrigen Prinzip ein.

Das Luftprinzip stellt zwischen dem aktiven und passiven wirken
des Wassers und des Feuers das neutrale Gleichgewicht her und
hat vom Feuer die Eigenschaft der Wärme und vom Wasser die
der Feuchtigkeit angenommen. Ohne diese Eigenschaften wäre
ein Leben nicht denkbar. Diese zwei Eigenschaften verleihen dem
luftigen Prinzip ebenfalls zwei Polaritäten, und zwar in positiver
Auswirkung die lebensspendende und in der negativen die
vernichtende Polarität.

Die Eigenschaften der Luft sind also die Wärme, die Feuchtigkeit
und die Leichtigkeit.


Element Analogien

Tattwa Name: Waju
Grundeigenschaften : Wärme und Feuchtigkeit, Leichtigkeit, Schatten
Gottesidee : Weisheit, Allwissen
Farbe : Himmelblau
Ladung: Neutral
Körperregion : Der Brustraum
Temperament : Sanguinisch
Elementar Wesen: Elfen, Feen
Symbol : Der Stab
Geometrische Figur: Das gleichseitige Dreieck
Himmelsrichtung: Osten
Tageszeit: Sonnenaufgang
Jahreszeit: Frühling
Positive Eigenschaften: Fleiß, Freude, Gewandtheit, Klarheit,
Optimismus, Kommunikationsfreude, Überzeugungskraft, Musik, usw.
Negative Eigenschaften: Geringschätzung, Tratschsucht,
Überheblichkeit, Unehrlichkeit, Nachtragend, Sprunghaftigkeit, usw.
Räucherwerk: Eukalyptus, Minze, Lorbeer, Anis, Kampfer,
Ingwer, Birkenrinde und Laub
Artverwandte Energien: Luft, Berge, Morgenstunden, Musik,
Tanz, Feste, Kommunikation, Rauch, Atmen, Singen

Die Luft verkörpert den Intellekt des Menschen.

Die Erde (Prithivi)

Aus der Wechselwirkung der drei erstgenannten Elemente
(Feuer, Wasser und Luft) ist das erdige Prinzip als das letzte
Element entstanden und schließt durch seine Eigenschaft, die der
Erstarrung, alle drei Elemente in sich ein. Gerade diese
Eigenschaft hat den drei vorher genannten Elementen eine
konkrete Form verliehen. Gleichzeitig ist aber dem Wirken der
drei Elemente eine Grenze gezogen worden, so dass infolgedessen
Raum, Masse, Gewicht und Zeit entstanden sind.

Durch die Verwirklichung in diesem Element ist das FIAT
entstanden: "Es werde."

Die Eigenschaften der Erde sind also die Erstarrung und die
Schwere


Element-Analogien

Tattwa Name: Prithivi
Grund Eigenschaften : Erstarrung, Schwere, Kristallin
Gottesidee : Allbewußtsein
Farbe : Hellbraun
Ladung: Elektromagnetisch
Körperregion : Beine, Muskeln, Knochen
Temperament : Phlegmatisch
Elementar Wesen: Zwerge, Gnome
Symbol : Die Scheibe oder das Schild
Geometrische Figur: Quadrat, Tetraeder
Himmelsrichtung: Westen
Tageszeit: Sonnenuntergang
Jahreszeit: Herbst
Positive Eigenschaften: Ansehen, Ausdauer, Gewissenhaftigkeit,
Sachlichkeit, Zielbewußtheit, Bedachtsamkeit, Entschlossenheit, usw.
Negative Eigenschaften: Fahrlässigkeit, Unbewußtheit,
Schwerfälligkeit, Faulheit, Wortkargheit, Müdigkeit, Trägheit,
Unentschlossenheit, usw.
Räucherwerk: Benzoe, Myrrhe, Vetiver, Tanne, Wacholder,
Schwarzer Weihrauch, Moos, Propolis
Artverwandte Energien: Erde, Steine, Höhlen, Trommeln, Essen,
Schlafen, Sammeln, Reichtum, Wurzeln, Bitter, Salz

Die Erde ist das Ich-Bewusstsein.


Das Akasha oder Ätherprinzip

Bei der Beschreibung der Elemente ist erwähnt worden, dass diese
aus dem Ätherprinzip entstanden sind.

Infolgedessen ist das Ätherprinzip das Höchste, Mächtigste,
Unvorstellbare, das Ursein, der Urgrund aller Dinge und alles
Erschaffenen. Es ist die Ursachensphäre. Darum ist Akasha auch
raum- und zeitlos. Es ist das Nichterschaffene, das Unbegreifliche,
Undefinierbare. Die Religionen bezeichnen es mit Gott. Es ist der
Ursprung und die Urkraft.

Es ist Alles in Allem



Quelle: Franz Bardon Arbeitskreis, Bottrop