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Franz Bardon

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Franz Bardon - Biographisches

Franz Bardon wurde am 1.12.1909 in Katherein bei Opava (Tschechoslowakei) geboren und starb am 10.7.1958 in Brno (Tschechoslowakei). In Opava besuchte er die Volks- und Bürgerschule und absolvierte eine Ausbildung als Mechaniker. Frabato war sein Künstlername und ist eine Abkürzung aus: Franz-Bardon-Troppau-Opava. Um die Aufmerksamkeit der Menschen auf die magische Wissenschaft zu lenken, führte er seinem Publikum auf der Bühne die Möglichkeiten der echten Magie vor Augen. Ende der zwanziger Jahre trat er als Künstler in Deutschland auf, und von 1945 bis 1951 in seinem Heimatland, der Tschechoslowakei. Danach befaßte er sich neben seinem Beruf als Heilpraktiker mit den Vorbereitungen für seine große Aufgabe, die Enthüllung der Geheimnisse der ersten drei Blätter des Tarot. Nachdem er in Frau Otti Votavova eine Person mit perfekten Deutschkenntnissen gefunden hatte, ging es an die Arbeit. In den Jahren 1956 und 1957 wurden dann die drei Lehrbücher „Der Weg zum wahren Adepten", „Die Praxis der magischen Evokation" und „Der Schlüssel zur wahren Kabbalah" erstmals in Deutschland beim H. Bauer Verlag in Freiburg veröffentlicht. Eine Übersetzung in die tschechische Sprache wurde erst später von Frau Votavova vorgenommen.
Franz Bardon war seit dem Jahre 1932 verheiratet und hatte eine Tochter und einen Sohn. Sein Hauptberuf war der des Heilpraktikers, womit er im Jahre 1941 begann. Die Ausbildung zu diesem Beruf absolvierte er in München. Wegen Ärztemangel wurde ihm im Jahre 1945 für ein paar Monate die Leitung eines Krankenhauses übertragen. Danach hatte er in Opava eine Praxis als Heilpraktiker. Da er mit seiner Medizin ungewöhnliche Heilerfolge erzielte, er konnte z. B. den Krebs bis zum zweiten Stadium voll ausheilen, setzte im Jahre 1958 eine Hetzkampagne der etablierten Schulmediziner gegen ihn ein, die schließlich im April 1958 zu seiner Verhaftung führte. Noch während der Untersuchungshaft, also bevor ein Urteil gesprochen war, verstarb er im Krankenhaus an einem alten Leiden, für das man ihm die Medikamente verweigert hatte. Von den kommunistischen Behörden wurde seiner Frau Marie die Einrichtung einer Grabstätte verweigert.
Weitere ausführliche Stationen seines Lebenslaufes sind in dem autobiographischen Roman „Frabato" und in dem von seinem Sohn Lumir und einem Schüler verfassten Buch „Erinnerungen an Franz Bardon" enthalten.

Quelle: www.vbdr.de

Anmerkung:

Die Schüler Bardons wissen welch große Persönlichkeit sich in Franz Bardon offenbarte und welch unermessliches Wissen dieser uns überreicht hat. Für den Außenstehenden ist dies sicherlich nur schwer nach vollziehbar, aber wem es ernstlich um seine Entwicklung geht, wer nicht durchs Leben schreitet um jeden und alles zu berichtigen oder zu kritisieren, wer sein Dasein nicht vergeuden möchte mit den Qualen des Alltags und danach trachtet Herr über sein Tun und sein Handeln zu werden, dem öffnen sich in den Werken Franz Bardons riesige Tore der Freiheit und Erkenntnis. Man hört sehr oft das die Werke Franz Bardons nicht Zeitgemäß sind, oder vielleicht deutlicher Ausgedrückt, dass der Inhalt seiner Bücher eher veraltet sei und diese in der modernen Zeit keine Geltung haben bzw. eher unbrauchbar sind. Darauf kann ich nur sagen das jeder Okkultist, Hermetiker oder wie auch immer, der mit solchen Worten spricht, in seiner Entwicklung irgendwo weit daneben gegriffen hat. Gerade die Werke Bardons, vor allem der Weg zum Wahren Adepten, sind Zeitgemäßer als so vieles andere was uns im Alltag entgegentritt. Die Universellen Gesetze waren und sind immer die selben. Natürlich werden viele Menschen mit dem Inhalt von Bardons Büchern nicht viel Anfangen können, wobei wir hier ja gerade von diesen Menschen reden, weil sie sich ja eine andere Grundlage schaffen müssen, auf der sich ihr späteres Wesen bildet. Dem wahren Hermetiker aber offenbart sich dieses hohe Gut. Ich spreche hier jetzt nicht von Hermetikern im Allgemeinen, sondern von dem wahren Hermetiker. Von dem Magier der ernsthaft an seine Entwicklung denkt, der bestrebt ist sein Wesen zu höherer Reife zu führen und der anstatt nach Ruhm und Anerkennung das Ziel von Verstehen und Naturverbundenheit im wahren Sinne anstrebt. Sehen sie es ist manchmal wirklich traurig, wenn man so manch einem Menschen gegenüber tritt der stetig von seiner eigenen Entwicklung spricht und nebenbei nur von Gott und der Liebe redet. Hier haben wir ein sehr gutes Beispiel für unsere moderne Zeit. Denn Modern ist es nicht zuzuhören, nicht nachzudenken und respektlos durchs Leben zu laufen. Zu oft schon haben ganze Familien Schiffbruch erlitten, weil den Worten diverser Gurus, Hermetiker, Gottheiten, und wie sie sich noch nennen mögen, fremden Menschen, mehr glauben Geschenkt wird als den der eigenen Familie. Derer man ja eigentlich wirklich moralisch verpflichtet ist zu zuhören, eventuell deren Rat anzunehmen. Und dies ist Modern! Wen wundert es da noch das die Werke Franz Bardon als Altmodisch bezeichnet werden, wenn der Mensch ja selber gar nicht mehr nachdenken will, wenn er ja alles nur mehr irgendwo lesen möchte. Die Mühen der Selbsterkenntnis werden oft gescheut wie die Worte derer die einem lieb sind oder einmal lieb waren, was ja meist nur ein äußeres Gebären für die eigene Unbeholfenheit ist. Dafür das man denkt das man selber ja nicht verstanden wird. Und dieses Verständnis wird dann meist wo anders gesucht. Doch stellen wir uns mal eine wirklich wichtige Frage. Warum sollte unser eigen Fleisch und Blut, unsere Familie uns nicht verstehen (wollen) ? Es liegt doch nur am Menschen wie er dies anstrebt, und vor allem ob er dies überhaupt anstreben will. Denn hier sind wir wieder bei dem modernen Denken von heute. Sie sehen wie wichtig es ist den Menschen dieses Verständnis näher zubringen. Wie wichtig dies für unsere Kultur ist ist nur den wenigsten klar. Der wahre Hermetiker trachtet nicht danach dem Mitmenschen das Geschichtliche der Hermetik näher zu bringen, gewiss dem Interessenten, aber nicht dem Mitmenschen in seinem "modernen" Dasein. Der hat nicht viel vom Wissen über Tarot und Gottheiten, wenn er selber nicht über die Reife verfügt diese auch zu verstehen, auf sein Sein zu beziehen. Es ist mir ein großes Anliegen das man stets bemüht ist auch die Notwendigkeit hinter diversen Verhaltensschemen, Begebenheiten usw. zu erblicken. Und vor allem das man auch bemüht ist nicht über diejenigen zu richten deren Baum noch nicht die Früchte der Erkenntnis trägt wie er dies für den Magier tut. Jeder möge selbst entscheiden in wie fern dieses hier vorgelegte seine Berechtigung findet. Ich Wünsche dem Wahrheitssuchenden alles Gute und Erfolg auf seinem Weg. Möge er finden wonach er sucht und mutig empor steigen zu den Gipfeln der Weisheit.

- S.A.