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Zentrum für Geisteswissenschaft Straßburg

Franz Bardon über Karma


Ein unwandelbares Gesetz, das seinen Aspekt gerade im Akasha - Prinzip hat, ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Jede Ursache löst eine entsprechende Wirkung aus. Dieses Gesetz gilt überall als das erhabenste. Somit hat jede Tat eine Wirkung oder Frucht zur Folge. Deshalb ist Karma nicht nur als ein Gesetz für unsere guten Taten anzunehmen, wie es die orientalische Philosophie lehrt, sondern, wie hieraus ersichtlich, ist die Bedeutung eine bei weitem tiefere. Instinktiv fühlen die Menschen, daß alles Gute nur gute Früchte bringen muß und alles Böse wiederum nur Böses zur Folge haben kann; oder wie der Volksmund sagt: "Was der Mensch sät, das wird er ernten.“


Dieses unumstößliche Gesetz muß jedermann kennen und es respektieren. Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist auch den Elemente - Prinzipien eigen. Auf Einzelheiten dieses Gesetzes, die ja mit wenigen Worten ausgedrückt werden können, will ich nicht näher eingehen, sie sind ja jedem logisch denkenden Menschen klar und selbstverständlich. Dem Gesetz von Ursache und Wirkung unterliegt auch das Gesetz der Evolution oder Entwicklung. Die Entwicklung ist deshalb ein Aspekt des Karma - Gesetzes.



Quelle: Franz Bardon, Der Weg zum wahren Adepten