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Zentrum für Geisteswissenschaft Straßburg

Runen Namen

Runen = Namen in einer Handschrift zu Wien

(Wilhelm Grimm, Über Deutsche Runen, 1821)


In einem Wiener Codex aus dem 10ten Jahrhundert  N°277. f.39. Welcher eigentlich die Briefe des Bonifacius enthält und welchen Denis I. 1002 beschreibt, werden die bloßen Namen der Runen angegeben. Sie können erst unten näher beleuchtet werden, doch müssen wir hier schon Kenntnis davon nehmen.


Sie lauten folgendermaßen:

asc, berc, can, donr, ahu, feli, gip, hagal, is, fer, lagul, man, not, os, pert, quirun, rat, fuigil, tac, ur, ilc, ian, zar


Zur linken die sig Rune in ihrer Jupiter Form, welche auch der Zahl 3 (Planet Jupiter) Analog ist und dem Sternzeichen Schütze zugeordnet wird. Symbol

(S.A.)


Guido von List über die Sig Rune


Die Sig Rune ist die wirkende Drei im „Ur“, die Sieg verleiht; es ist aber möglich und sogar wahrscheinlich, daß in älterer Zeit sie das „Ul“, nämlich das Himmelsfeuer – als Blitz – versinndeutete, was aus der gezackten Form sich ergeben könnte, zumal der Blitz sonst unter den Runen nicht erscheint. Während auf die Sonne mittelbar und unmittelbar mehrere Rune deuten. Gerade der Hinweis auf den Sieg als Endiger des Kampfes macht es mehr als nur wahrscheinlich, in der „sigi-Rune“ das Blitzzeichen als ideales Kampfsymbol zu erkennen.


Die sigi-Rune erscheint in der Geheimschrift in zwei formen, als das „S“ im Theonium und als das Z (scharfes S) im Dämonium, also ersteres als Sal, Sig, Sil usw., und letzteres als Zal, Zig, Zil usw.



Sig

Zig

Jupiter