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Zentrum für Geisteswissenschaft Straßburg

Apollonios von Tyana über Vernunft und Selbstbeherrschung


Nach einem Todesfall solle nicht das Verstreichen der Zeit, sondern die Vernunft bewirken, dass der Gemütszustand der Hinterbliebenen sich bessere. Es sei eines guten Menschen unwürdig, den Schmerz von der Zeit lindern zu lassen, denn auch das Leid der Schlechten vergehe mit der Zeit. Vielmehr komme es darauf an, dass man seine Einstellung zum Tod ändere.


Wer als Amtsträger über Befehlsgewalt verfüge, solle zuerst lernen, sich selbst zu beherrschen. Wenn er dazu nicht in der Lage sei, könne er nicht einmal seinen eigenen Haushalt lenken, geschweige denn Städte und Provinzen.